Exkurs:
Lexikon der Sicherheitstechnik:
Selbstverriegelndes Antipanik Schloss
Das Prinzip:
Selbsttätiges Verriegeln von Türen sofort nach jedem Schließen,
indem sich der Riegel automatisch vorschiebt. Gleichzeitig arretiert
die Kreuzfalle, so dass eine "Zweipunktverriegelung" entsteht.
Durch die Antipanikfunktion ist sichergestellt, dass die Tür
sich jederzeit von innen, einfach durch Betätigen des Türdrückers,
öffnen läßt. Ein wesentlicher Vorteil der Antipanikschlösser
ist, dass sie rein mechanisch arbeiten, wodurch auf eine Stromversorgung,
also auf Trafo und Verkabelung, verzichtet werden kann. Dies macht
sich bei den Gesamtkosten (Produkt und Installation) positiv bemerkbar
und ist auch vorteilhaft bei der Fluchtweggestaltung in Räumen,
in denen keine Kabel gelegt werden können. Die Kosten für
die Montage bzw. die nachträgliche Umrüstung bleiben sehr
gering, denn die Schlösser entsprechen der DIN 18251 und sind
daher ohne besondere Vorarbeiten direkt in die Tür einsetzbar.
Sie bieten die gängigen Dornmaße an und auch Ihre Schloßkastenmaße
weichen von den normalen Standard-Einsteckschlössern nur sehr
geringfügig ab. Alle Modelle sind für die Verwendung in
Feuer- und Rauchschutztüren sowie einbruchshemmenden Türen
geeignet. Es wird empfohlen, zusätzlich zu dem Schloß einen
Türschließer zu montieren, damit immer gewährleistet
ist, daß die Tür auch wieder geschlossen wird.
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