Exkurs:
Lexikon der Sicherheitstechnik:
Selbstverriegelndes Schloss
Diese Schlossvariante ist technisch recht aufwendig, aber einfach
zu bedienen. Durch eine Hilfsfalle (wie beim Sperrfallenschloss) wird
in dem Moment, in dem die Tür zufällt, der Schlossriegel
ausgefahren; die Tür ist verriegelt, abgeschlossen. Der Vorteil
ist, dass man nicht mehr manuell abschliessen muss. Ebenso muss man
beim Aufschliessen keine ein oder zwei Schlüsseldrehungen machen,
sondern nur (je nach Fabrikat) eine halbe bis dreiviertel. Die Bedienung
von innen ist genauso einfach. Durch einfaches herunterdrücken
der Klinke wird der Riegel zurückgezogen und die Tür ist
offen. Der Vorteil des Schlosses kann gleichzeitig auch sein Nachteil
sein: Wenn man mal den Schlüssel vergisst - die Tür ist
gleich abgeschlossen, eine zerstörungsfreie Öffnung der
Tür ist nicht möglich. Deshalb ist dieses Schloss für
den Einsatz in Wohnungstüren nur bedingt geeignet.
Verwendungszweck: Aussentüren oder Fluchtwege. Nach dem Durchgang
und anschliessendem Schliessen der Tür ist diese direkt wieder
verschlossen. Eine eventuelle Überprüfung ist nicht nötig.
Von aussen kann die Tür nur mit Schlüssel betreten werden.
Von innen genügt der Druck auf die Klinke, man benötigt
keinen Schlüssel. Dadurch eignet sich das Schloss zum Einsatz
in Flucht- und Rettungswegen.
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