DIN EN 13724

Die neue Norm (ÖNORM) EN 13724 auch für Österreich !

Aufputzbriefkasten mit Zeitungsbauch
Wichtig für Planer, Hauseigentümer und verwaltungen

Die neue Norm legt die Anforderungen und Prüfverfahren für die Öffnungen von Briefkästen zur Auslieferung von Briefpost fest. Dadurch sind die Kriterien deutlich anspruchsvoller als bisher. Das bedeutet für den Kunden mehr Sicherheit bei der Zustellung von Briefpost. Mit der Standardisierung der Richtlinien innerhalb der Europäischen Union wurde die bisherige deutsche Briefkasten-Norm DIN 32617 von der neuen europäischen DIN EN 13724 abgelöst. Diese ist vor allem ausschlaggebend, wenn Sie als Hausverwalter oder Haus-Eigentümer eine mehrteilige Briefkastenanlage planen, denn wenn die Norm nicht eingehalten wird, haben die Mieter das Recht, eine Mietminderung zu fordern.

Wird die Post geknickt oder beschädigt wird, bevor sie beim Empfänger landet, erfüllt die Briefkastenanlage nicht die nötigen Anforderungen und muss im schlimmsten Falle ersetzt werden. Ansonsten gibt es mittlerweile offizielle Gerichtsurteile, die den genauen Mietminderungsanteil festlegen. Beispielauszug aus einem Gerichtsurteil: „Ein Briefkasten gehört zur Ausstattung einer Mietwohnung. Wenn er nur schwer zu öffnen ist und bei Regen eingelegte Post durchnässt wird, liegt ein Mangel vor, der zur Minderung in Höhe von einem Prozent des Mietzinses berechtigt." (AG Mainz, 8 C 98/96)

Zwar wird die Norm DIN EN 13724 von der Deutschen Post "nur" empfohlen, wird aber zur Pflicht, wenn es sich um eine Ausschreibung handelt. Bei Rechtsstreitigkeiten wird nämlich nach dem aktuellen technischen Stand geurteilt. Somit ist die Einhaltung der neuen Briefkastennorm für Planer, Architekten und Hausverwalter unerlässlich.

Bitte beachten Sie, dass die ensprechenden Briefkästen in unserem Sortiment mit dem Kürzel "nach DIN-Norm" gekennzeichnet sind. Sie können also auch nicht-Norm-gerechte Briefkästen installieren, wenn Sie als einziger Postempfänger keinen Wert auf die oben genannten Punkte Wert legen. Nationale Abweichungen der Briefkästen sind möglich. Die Verfahren zur Prüfung der oben genannten Punkte sind in der Briefkasten-Norm beschrieben. Diese Norm ist eine Empfehlung, wird aber durch Eintragung in Ausschreibungen zur Pflicht.

Die wichtigsten Anforderungen dieser Europäischen Norm sind:

  1. Einwurföffnungen: Klassifizierung der 4 verschiedenen Typen von Einwurföffnungen (Außenbereich, Innenbereich, Durchwurf, Tür/Seitenwand).
  2. Einwurföffnungen: Ausweisung von 2 verschiedenen Einwurfgrößen (min. 325/max. 400 mm bei Quereinwurf und min. 230 mm/ max. 280 mm bei Längseinwurf), Einwurfhöhe min. 30 mm/max. 35 mm).
  3. Widerstandsfähigkeit: gegen Korrosion nach EN 1670 und gegen Eindringen von Wasser (Regentest und Festlegung der erlaubten Menge des eingedrungenen Wassers).
  4. Materialien: Widerstand gegen Einbruch durch stabile Materialien und Schlösser mit einer Einteilung in 2 Sicherheits-stufen (die erlaubte Verformung wird festgelegt, wenn Hausbriefkästen bei Stufe 1 mit 150 N und bei Stufe 2 mit 220 N belastet werden; hochwertige Schlösser mit 200 Schließverschiedenheiten bei Stufe 1 und 500 bei Stufe 2).
  5. C4 Formate: Ein Prüfumschlag im Format C4 muss ohne ihn zu falten oder zu beschädigen zugestellt werden können (C4 = 229x324 mm).
  6. Mittellinie der Einwurföffnungen: Die Mittellinie der Einwurföffnungen sollte zwischen 700 mm und 1700 mm Einbauhöhe liegen, in Ausnahmefällen kann der Bereich zwischen 400 mm und 1800 mm sein.
  7. Verletzungsgefahr: Zur Gewährleistung der Sicherheit dürfen Komponenten von Einwurföffnungen keine scharfen Ecken haben.
  8. Vertraulichkeit:Zur Gewährleistung der Vertraulichkeit sind Hausbriefkästen ohne Sichtfenster auszustatten.
  9. Entnahmesicherung: Entnahmesicherung gegen unbefugtes Entnehmen.
  10. Mindestvolumen: Das Mindestvolumen wird mit einer Stapelhöhe von min. 40 mm Postgut im Format C4 festgelegt.
  11. Herstellerinfo: Wenn der Hersteller erklärt, daß sein Produkt dieser Norm entspricht, so ist das Produkt gemäß ihrer Vorschrift zu kennzeichnen.
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Ihre Vorteile:

  1. Hochwertige Materialien
  2. Die Post bleibt trocken
  3. Kein Knicken oder Falten
  4. Keine Chance für Langfinger
  5. Briefkasten quillt nicht über
  6. Briefgeheimnis wird bewahrt
  7. Keine Verletzungsgefahr

DIN-Größen:

  1. 375x320x110 mm (BxHxT)
  2. 375x320x150 mm (BxHxT)
  3. 270x110x380 mm (BxHxT)
  4. 300x110x380 mm (BxHxT)
  5. 375x110x280 mm (BxHxT)
  6. 300x125x260-380 mm (Durchwurf)
  7. 300x110x500-650 mm (Durchwurf)

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    E-mail: info@briefkasten.com

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Besitzt der Briefkasten oder die Briefkastenanlage einen Funktionskasten, in dem die elektrischen Bauteile, wie die Gegenlautsprecheranlage, untergebracht sind, sollte dieser in der Höhe zwischen 1200 und 1400 mm installiert werden.

Eine weitere Empfehlung betrifft den Einbau von Videokameras: diese sollten sich etwa in einer Höhe zwischen 1500 und 1600 mm befinden, abhängig vom Hersteller. Sollte ein Beleuchtungselement über der Kamera angebracht werden, so muss auch hier ein Mindestabstand berücksichtigt werden, der ebenfalls von den Vorgaben des Herstellers abhängig ist.

Vor allem bei mehrteiligen Briefkastenanlagen mit höheren Fächern gilt: mindestens 30% der Briefkastenschlösser sollten sich in einer Höhe zwischen 900 und 1300 mm befinden, um die optimale Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Die vollständige Auflistung der Richtlinien der DIN-EN 13724 und die entsprechenden Prüfungsverfahren für Deutschland können Sie bei Beuth Verlag GmbH in 10772 Berlin anfordern.

 

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